Rheinische Post

Wie von Zauberhand schienen die weißen Ringe, die der Jongleur Jochen Schell kunstfertig in Bewegung hielt, in der Luft zu schweben. Die Zuschauer bedankten sich mit Bravo-Rufen und begeisterten Pfiffen.

 

Bergsträßer Anzeiger

Höhepunkt ist der Auftritt des Berliner Jongleurmeisters Jochen Schell. Er läßt Kreisel durch die Luft fliegen und auf allen Körperteilen landen. Seine fließende Darbietung vereint perfekte Körperbeherrschung mit einer ästhetisch choreografierten Show. Schell entwirft kreative und raumgreifende Bühnen-Bilder von dynamischer Schönheit, seine Requisiten scheinen ein eigenes Leben zu entwickeln. Eine fast schon hypnotische Nummer, für die der diabolisch lächelnde Meister von den Zuschauern gefeiert wird.

Eßlinger Zeitung

Oder wie wär´s mit Jochen Schell, der mit Ringen und Kreiseln die unglaublichsten Effekte kreiert? Zeit und Raum scheinen in seiner magischen Welt keine Rolle mehr zu spielen, die Jonglage wird in seiner Inszenierung zum choreografischen Kunstwerk, das der Maestro selbst mit einem ironischen Augenzwinkern begleitet.

Weser Kurier

Ein in dämonisches Schwarz gewandeter Cagliostro, der spielerisch einen Kreisel auf einer Schwertspitze balanciert, eine Etagere aus drei Kreiseln baut.

 

Hannoversche Allgemeine

Der Star des Märzprogramms ist aber Jochen Schell: Er sieht nicht nur so aus, als könne er gut den Mephisto im Faust spielen, er hat auch seine Diaboli und Devil-Sticks so famos unter Kontrolle, daß manch einer denken könnte, es ginge mit dem Teufel zu. Seine Jonglage wird erst recht zur Kunst, wenn er Ringe hervorholt und damit Bilder in die Luft zaubert, die an die geometrischen Elemente abstrakter Malerei aus den siebziger Jahren erinnern.


Chicago Tribune

The most mesmerizing act, however, comes from juggler Jochen Schell, who tosses rings into the air and around his body with incredible ease. So seamless is the routine that his expressive arms apper to be welded to the rings.

 

The Oregonian

In the context of contortion, feats of strength and aerial acrobatics, juggling might seem a bit tame, even if a good circus requires it. But Schell is truly a Lord of the Rings – he spins, fondles and elevates the white circles through a series of maneuvers of increasing complexity.

 

Frankfurter Allgemeine

Das teuflische Diabolo. Im Ruhezustand sieht das Gerät harmlos aus. Was kann an solch einem Gegenstand aus Gummi schon Besonderes dran sein? Doch nimmt der Kelkheimer, Jochen Schell das Diabolo in die Hand, dann entfaltet es rasch seinen teuflischen Charakter. Angetrieben von der Peitsche dreht es sich zunächst ganz harmlos und gehorcht minutiös den Anweisungen seines Meisters. Bald bekommt es einen Zwilling und umkreist in rasender Geschwindigkeit den Herrn über die Schwerkraft, verschwindet zwischen den Deckenscheinwerfern, kommt zurück und schwirrt scheinbar in alle Richtungen gleichzeitig. Aus Zwillingen werden Drillinge. Sie stehen in der Luft, beschreiben Kreise, Dreiecke und Ellipsen. Jeden Abend von neuem stellt sich Schell bis Anfang November im „Tigerpalast" dem Nervenkitzel.